14. Wolfgang-Rührmund-Gedächtnis-VFSchP/VSchP in Kolpin

Am Samstag, den 21.6.2014 fand die 14. Wolfgang Rührmund Gedächtnis Verbandschweiß und Fährtenschuhprüfung statt , ausgerichtet durch die Deutsche Wachtelhund Landesgruppe Brandenburg.
Am Prüfungstag konnte ich in unseren Reihen Frank Rührmund herzlich begrüßen, er begleitete uns auch über den Tag.Sein Tenor am Ende der Prüfung ” Sein Vater wäre sehr stolz, über diese gut vorbereiteten Hunde.”

Am Tag zuvor wurden alle Fährten gelegt bzw. getreten in den Wäldern der Jägerschaft Rauener Berge – Spree nahe Kolpin. Die Fährten wurden mit Rotwildschweiß getupft bzw. mit Rotwildschalen getreten.

Das Suchengelände bestand aus Kiefernwald mit Unterwuchs ( Farn, Gras, Brombeere ), vorkommende Wildarten Schwarzwild, Rotwild, Rehwild.
An beiden Tagen herrschten Temperaturen um die 18° Celsius mit leichtem Westwind. Der Boden wies geringe Feuchte aus.
Zur Prüfung sind 5 Gespanne angetreten und geprüft.

Mein Dank gilt den Richtern für ein faires und objektives richten.

Ebenso ein herzliches Dankeschön geht an alle Helfer für die tolle Unterstützung, sowie an den Sponsor ” Wildhandel Reinhard Hennig ” für die Bereitstellung des Wildschweißes und der Rotwildschalen.

Mit diesen engagierten Helfern stehen und fallen Hundeprüfungen !

Gruppe 1 : RO Bernd Nitschke , Frank Wehnert, Peter Wuttge, RA Bernd Hellwig

Hunde : VFSchP 20 Sth.: DW – Buche aus der Zauche 11-275 Führer : Enno Elsholz
VSchwP 20 Sth. : DW – Shila vom Siethener See 12-347 Führer : Jürgen Gruber
VSchwP 20 Sth. : Quira von Rustens 11-245 Führer : Andreas Konrad

Gruppe 1 :
Fährte Nr. 1 VSwP-20 Std.
DW – Shila vom Siethener See 12-347
Führer: Jürgen Gruber

Shila arbeitet von Beginn an flott und zielgerichtet. Leider traute der Führer seiner Hündin nicht und legte sie nach 400 m auf der Fährte ab um selbst nach Pirschzeichen zurück zu suchen.
Nach weiteren 100 m kam die Hündin leicht von der Fährte ab, sich mehrfach zu korrigieren, verhinderte der Hundeführer durch zu kurze Riemenlänge und bemerkte dieses auch nicht.
Stattdessen griff er zurück und legte Shila erneut zur Fährte. Das letzte Drittel arbeitete die Hündin mehr im Duftbereich der Fährte, überschoss den dritten Haken, korrigierte sich selbst,
überschoss das Stück, bekam nach ca. 30 m Wind und findet nach insgesamt 25 Min. zum Stück.
Trotz kleiner Unsicherheiten des Führers und dadurch entstandenen Irritationen beim Hund, zeigte das Gespann eine gute Leistung.

Prädikat : SW II

Fährte Nr. 2 VSwP-20 Std.
DW – Quira von Rustens 11-245
Führer: Andreas Konrad

Quira zeigt eine ruhige Arbeit die durch Fährtengenauigkeit geprägt ist. So kann der Führer Verweiserpunkte und Wundbetten melden. Nach 900 m kommt die Hündin von der Fährte ab und
wird nach 30 m vom Führer abgelegt und bekommt Wasser. Der Führer greift zurück. Quira nimmt die Fährte an und arbeitet diese sicher, noch an einem Fuchsbau vorbei, bis zum Ende.
Das Gespann kommt nach 26 Min. zum Stück. Die Gespannarbeit war geprägt durch ein harmonisches Zusammenspiel von Hund und Führer.

Prädikat : SW I

Fährte Nr.3 VFsP-20 Std.
DW – Buche aus der Zauche 11-275
Führer: Enno Elsholz

Zur Fährte gelegt, arbeitet die Hündin ruhig und konzentriert. Verweiserpunkte und Wundbetten werden angezeigt. Leichte Abweichungen von der Fährte werden sofort von ihr korrigiert.
Mit leisen, gut akzentuierten Kommandos des Führers ist das Gespann in 19 Min. sicher am Stück.
Eine beeindruckende Fährtenarbeit von Führer und Hund.

Prädikat : FS I

Gruppe 2 : RO Claudia Quappe, Stephan Mohnke, RA Holger Möller

Fährte Nr.1 VFsP-20 Std.
Schw. Bracke – Kurt vom Havelberger Dom 2012 -020
Führer : Martin Jagow

Der Rüde wurde gerecht zur Fährte gelegt und die Arbeit um 9.41 Uhr begonnen. Der Rüde untersuchte ruhig und entspannt wirkend, selbst den Anschuss und nahm die Fährte sofort an und arbeitete sehr ruhig mit tiefer Nase. Der Hund folgt dem Fährtenverlauf in einem sehr ruhigen Arbeitstempo und direkt auf der Fährte am langen durchhängenden Riemen. Das Gespann folgt der Fährte, beim Abkommen korrigiert sich der Hund selbst, ohne das der Führer eingreifen muss. Pirschzeichen werden erkannt und durch den Führer gemeldet.
In sehr ruhiger Manier kommt das Gespann nach 15 min. zum Stück.
Das Gespann strahlte Ausgeglichenheit aus und harmonierte perfekt am Prüfungstag.

Prädikat : FS I

Fährte Nr. 2 VSwP-20 Std.
DW Quendel vom Harzjäger 10-561
Führer: Christiane Hellwig

Die Hündin untersucht ruhig und intensiv den Anschuss, nahm die Fährte sofort an mit tiefer Nase. Quendel arbeitet den Fährtenverlauf in einem sehr ruhigen Arbeitstempo, direkt auf der Fährte am langen Riemen. Verleitungen wurden vom Hund ignoriert. Im Kiefernaltbestand mit Grasunterwuchs folgt die Hündin dem weiteren Fährtenverlauf. Durch ein ruhiges Arbeitstempo konnte die Führerin mehrmals während des ganzen Fährtenverlaufs Pirschzeichen melden. Nach 25 min . war das Gespann Stück. Eine hervorragende und ruhige Gespannarbeit.

Prädikat : SW I

 


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