EPB am 19.09.2015 in March (LG Oberpfalz/Niederbayern)

Ein „v“ für das Ambiente, die Organisation und Durchführung

4 Hundeführer stellten sich mit Ihren Hunden zur diesjährigen EPB des VDW LG Oberpfalz/ Niederbayern. 08.30 Uhr war Treffen im Gasthof mit einem vorangegangenen zünftig bayrischen Frühstück. Kurze Ansprache von Richterobmann Thomas Eyrainer (Zuchtwart LG 10), Chipkontrolle und wenig später rückten wir in das Revier von Michael Hölzl (Prüfungswart LG 10), der die Prüfung organisiert hatte. Leichter Nebel lag noch über der hügeligen bayrischen Landschaft. Federwildschleppe war das erste Fach, zwischendurch setzten wir einmal um. Danach Haarwildschleppe im Wald, erneut zweimaliges Umsetzen. Langsam wurden die Führer ruhiger, denn Schweißarbeit stand an. Nach und nach trudelten die Gespanne wieder bei der Korona ein. „Marcher Quarzit“ fiel jedem Hundeführer vom Herzen, als sein Jagdgefährte vor dem Kitz stand. Die Richtergruppe mit Thomas Eyrainer, Josef Wagner und Florian Treitlinger wusste aber die Hundeführer zu beruhigen. Routiniert und kompetent wurde gerichtet und die Prüfung weiter vorangebracht. Der Hölzl Mich hatte inzwischen Verpflegung bereitgestellt, dass die Hundeführer nicht vom Futter fielen. Das Sahnestück oberhalb des Regentales jedoch war das Prüfungsgewässer! Umgeben von einem über 10 m breiten Schilfgürtel, welcher die Enten nicht so einfach freigab! Da mussten die Hunde schon teilweise an die Grenzen gehen, ehe die wasserbewährten Enten die Deckung des schützenden Schilfes verließen und schussgerecht vor die Flinte des Führers kamen. Herrn Baron von Schnurbein hierfür ein ganz dickes „Wachteldank!“ für die Bereitstellung des Gewässers. Kaiserwetter gab es auch noch dazu! Die Hundeführer die gerade nicht mit ihren Hunden geprüft wurden, die lagen krafttankend im Gras. Es hatte den Anschein eines Mittelmeerurlaubes. Alle Hunde noch gut in den Preisen. Dann weiter mit Landesbrauchbarkeit, Schussfestigkeit Wald und Stöbern im Revier von Max Ernst, der mit seinem Enkel (garantierter zukünftiger Wachtelhundführer) die gesamte Prüfung begleitete. Max, auch dir nochmal ein ganz herzliches Dankeschön!

Nun noch die Formbewertung und schnell zurück ins Suchenlokal, wo in gemütlicher Runde ausgewertet wurde. Hier wartete bereits ein „Wachtelhundurgestein“ auf die Korona. Ludwig Luk Hartl ließ es sich nicht nehmen, bei der Preisvergabe dabei zu sein.

Ein zweiter Preis und dreimal der dritte Preis standen am Ende des Tages auf den Prüfungszeugnissen. (Berichte sind in einer der nächsten DWZ nachzulesen.)

Alle Hundeführer waren zufrieden mit den Leistungen ihrer Hunde und die Prüfung fand in einem absolut harmonischen Rahmen statt. Gegen 20. Uhr beendete Michael Hölzl die Prüfung.

Ich denke, ich spreche auch im Namen der Hundeführer und in diesem Sinne, ein herzliches Dankeschön an alle Richter und Organisatoren!

Peggy Mende

 

 

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