Die Landesgruppen Hessen, Niedersachsen,
Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten alle Züchterinnen und Züchter und
alle daran Interessierten zu einem Vortrag von Frau Inge Hansen am 6.
März und die Landesgruppen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und
Schleswig-Holstein bereits am 26. Februar eingeladen. Insgesamt nahmen
an den beiden Tagen ca. 75 Züchterinnen und Züchter der nördlichen
Wachtelregionen teil.
Die Referentin, Frau Inge Hansen,
langjährige Zuchtleiterin der Hovawart-Zuchtgemeinschaft,
beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Geburt, Aufzucht und
Erziehung von Hunden und ist bekannt durch ihre Bücher „Handbuch
der Hundezucht“ und „Vererbung beim Hund“.
Anlässlich der
Fortbildungen referierte sie von 10-16 Uhr zu den Themen Geburt
und Aufzucht und des Weiteren zur Ernährung, unter besonderer
Berücksichtigung der trächtigen und laktierenden Hündin. |
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Durch eine gute Ausgewogenheit von
theoretischen Überlegungen und vielen praktischen Beispiele war
es Frau Hansen möglich, die Aufmerksamkeit der Zuhörerschaft zu
erreichen. Sie verstand es hervorragend, die Thematiken
wissenschaftlich ausgewogen einerseits, aber auch andererseits
sehr spannend und für alle aufschlussreich vorzustellen.
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Abschließend ging Frau Hansen noch kurz auf eine Erbkrankheit ein,
die auch in den Gesundheitsüberlegungen des VDW vielleicht bald eine
Rolle spielen wird, die Hypothereose, eine autoimmune
Schilddrüsenerkrankung.
Da diese Erkrankung sehr oft mit Haar- und
Hautproblemen einhergeht, ist es nicht selten, dass die davon
betroffenen Hunde umfangreich zunächst auf Allergien getestet werden und
die Erkrankung selbst erst spät erkannt wird.
Ihre Heilungschancen sind
bei Erkennung sehr groß. |
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Auch die Bekämpfung der HD durch konsequente
Auslese und Pflicht-Erfüllung einer Mindeströntgen-Quote je Wurf von 50
% wurden am Beispiel der Hovawartzuchtgemeinschaft Deutschland e. V. vor
allem bei der ersten Fortbildungsmaßnahme erörtert. Auf diese Art und
Weise ist es dem Verein gelungen, inzwischen einen respektablen Anteil
von 70-80% geröntgen Hunden eines Zuchtjahrganges aufzuweisen (als
Vergleich: beim VDW sind es nur 42%). So war es insgesamt höchst
informative Fortbildungen, die auch für die anderen Landesgruppen sehr
zu empfehlen ist. Auch sollte man die Kenntnisse und Erfahrungen von
Frau Hansen zu den Erbkrankheiten für weitere Fortbildungen nutzen.
Dr. Helga Adolph, LG Hessen Tanja Müller, LG
Mecklenburg-Vorpommern |